Wie werden die Luftstaubproben  ausgewertet?

 

Die Fangfolie wird spätestens nach einer Woche der Falle entnommen und so zerschnitten, dass für jeden Tag ein Stück Folie vorliegt; daraus wird ein Präparat angefertigt, welches dann streifenweise (längs der Zeitachse) mikroskopiert wird. Mit einer speziellen Software werden die erkannten Pollen (und Sporen) über eine Tastatur digital erfasst und im Rechner zur weiteren Verarbeitung gespeichert.

Da man berechnen kann, welcher Luftmenge der ausgezählte Sedimentstreifen entspricht, kann man die Zählwerte so umrechnen, dass sie sich auf 1 Kubikmeter Luft beziehen. Diese Werte nennt man dann Tagesmittelwerte: sie geben an, in welcher - über den Tag gemittelten - Konzentration die Pollen bzw. Sporen aufgetreten sind . Insbesondere bei Sporen (speziell Cladosporium) können dies schon mal (im Juli/August) einige Zehntausend sein!

Aufgrund der kontinuierlichen Probenahme und des konstanten Fangfolien-Vorschubs könnte bei geeigneter Auszählweise  bis auf ein 60 minütiges Zeitfenster genau ermittelt werden, wann und wie viel Pollen oder Sporen eines bestimmten Typs gefangen wurden. An meinen bzw. den von mir betreuten Messstellen werden nur Tagesmittelwerte (s.o.) bestimmt.

 

Details für das Messstellenpersonal:

Auszählung der Luftstaubpräparate

Zählbahnen

 

 

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